Andrea Frost – Hundetrainerin, Tierheilpraktikerin & Aromatherapeutin

Verstehen beginnt mit dem Blick auf den ganzen Hund.

Hinter Man and Dog steht die Überzeugung, dass Gesundheit, Verhalten und Emotionen untrennbar miteinander verbunden sind und dass jeder Hund es verdient, in seiner ganzen Geschichte gesehen zu werden.

Man and Dog steht für...

die Überzeugung, dass Hunde nur dann wirklich verstanden werden können, wenn wir bereit sind, ihre Geschichte als Ganzes zu betrachten.

Es gibt viele Wege, Hunde zu betrachten.

Über Verhalten.
Über Gesundheit.
Über Ernährung.
Oder über einzelne Symptome.

Ich glaube, dass all diese Perspektiven ihren Platz haben. Doch erst wenn wir beginnen, sie miteinander zu verbinden, entsteht ein Bild, das den einzelnen Hund in seiner ganzen Geschichte zeigt.

Man and Dog steht für einen Blick, der Zusammenhänge sichtbar macht und für die Überzeugung, dass Verstehen immer der erste Schritt auf dem Weg zu einer guten Begleitung ist.

Warum ich heute so arbeite

Manche Hunde verändern nicht nur unser Leben. Sie verändern auch unseren Blick auf die Welt.

Es gab keinen einzelnen Moment, in dem ich beschlossen habe, Hunde ganzheitlich zu betrachten.

Es waren viele Begegnungen. Viele Hunde. Viele Fragen.

Und immer wieder das Gefühl, dass die Antworten, die ich fand, noch nicht die ganze Geschichte erzählten.

Schon während meiner Ausbildung zur Drogistin faszinierten mich Pflanzen und das Nervensystem. Damals ahnte ich noch nicht, dass mich genau diese Themen viele Jahre später wieder einholen würden.

Als ich begann, mit Menschen und ihren Hunden zu arbeiten, stand zunächst das Verhalten im Mittelpunkt. Doch schon früh begegneten mir Hunde, die meinen Blick auf Gesundheit und Verhalten grundlegend verändern sollten.

Einer von ihnen war Henry.

Ein sensibler Tierschutzhund, der von vielen Situationen schnell überfordert war. Ich mochte ihn vom ersten Tag an. Es war faszinierend zu beobachten, wie fein er auf seine Umwelt reagierte und wie deutlich man manchmal spüren, ja sogar riechen konnte, wenn ihm alles zu viel wurde.

Irgendetwas an seinem Verhalten ließ mich nicht los. Für mich passte das Bild nicht zusammen. Mein Verdacht fiel damals auf die Schilddrüse.

Die Blutwerte lagen innerhalb der Referenzbereiche. Für viele war die Suche damit beendet.

Für mich begann sie erst.

Wenig später lernte ich Nelson kennen, einen Bearded Collie, dessen Familie völlig verzweifelt war. Er konnte nur noch einen einzigen Weg spazieren gehen. Jede Veränderung war unmöglich geworden. Wieder führte eine Spur zur Schilddrüse. Diese Begegnung bewegte mich so sehr, dass ich meine Facharbeit in der Tierheilpraktiker-Ausbildung der Schilddrüsenunterfunktion widmete.

Doch auch Nelson lehrte mich, weiterzuschauen.

Mit der Zeit wurde deutlich, dass seine Schilddrüsenunterfunktion nicht der Anfang der Geschichte war. Eine Nierenschwäche hatte seinen Körper bereits lange zuvor aus dem Gleichgewicht gebracht. Zum ersten Mal wurde mir bewusst, dass auch eine Diagnose selbst nur ein Teil eines viel größeren Zusammenhangs sein kann.

Je tiefer ich in das Thema eintauchte, desto größer wurde meine Faszination. Hormone, Verhalten und das Nervensystem schienen auf faszinierende Weise miteinander verbunden zu sein.

Doch irgendwann bemerkte ich etwas anderes.

Immer häufiger wurde die Schilddrüsenunterfunktion zur schnellen Erklärung für auffälliges Verhalten. Fast schien es, als müsse nur der passende Blutwert gefunden werden. Das fühlte sich für mich nicht richtig an.

Ich konnte mich nie mit einer Antwort zufriedengeben, wenn sie neue Fragen hinterließ.

Also begann ich weiterzusuchen.

Ich las Studien, vertiefte mich in die sekundäre Schilddrüsenunterfunktion und stellte immer häufiger fest, dass eine auffällige Schilddrüse nicht zwangsläufig der Anfang der Geschichte war. Immer öfter schien sie selbst nur ein Teil davon zu sein.

Mit jeder Fortbildung, jedem Buch und jedem Hund, der meinen Weg kreuzte, wurden die Zusammenhänge größer. Das Nervensystem führte zu den Hormonen. Die Hormone zum Darm. Der Darm zum Immunsystem. Und plötzlich ergaben Dinge Sinn, die ich jahrelang nur einzeln betrachtet hatte.

                             Je mehr ich verstand, desto deutlicher wurde mir, dass mich Diagnosen allein gar nicht interessierten. Mich interessierte, wie sie entstanden waren. 

Ich wollte verstehen, warum ein Organ überhaupt aus dem Gleichgewicht gerät, weshalb ein Hund genau auf diese Weise reagiert und welche Geschichte der Körper vielleicht schon lange erzählt hatte, bevor die ersten Symptome sichtbar wurden.

Mit jeder Antwort entstanden neue Fragen. Doch genau das empfand ich nie als frustrierend. Im Gegenteil. Es war die Einladung, noch genauer hinzusehen, weiterzudenken und Zusammenhänge zu erkennen, die sich erst auf den zweiten oder dritten Blick zeigten. Ich konnte mich nie mit einer Erklärung zufriedengeben, wenn ich spürte, dass noch ein Teil des Puzzles fehlte.

Heute weiß ich, dass genau diese Beharrlichkeit meine Arbeit geprägt hat. Ich betrachte weder Verhalten noch Laborwerte oder Diagnosen isoliert. Mich interessiert immer die Geschichte dahinter. Welche Ereignisse haben den Hund bis hierher geführt? Welche Systeme beeinflussen sich gegenseitig? Und an welcher Stelle lohnt es sich, nicht nur das Symptom, sondern den gesamten Weg dorthin zu verstehen?

So entstand nach und nach Man and Dog.

Nicht aus dem Wunsch heraus, möglichst viele Fachgebiete miteinander zu verbinden, sondern aus der Überzeugung, dass der Körper nicht in einzelnen Kapiteln erzählt. Gesundheit, Verhalten, Hormone, Nervensystem, Ernährung und Darm gehören zusammen. Sie beeinflussen sich gegenseitig, formen sich über Jahre und erzählen gemeinsam die Geschichte eines Hundes.

Vielleicht ist genau das der Grund, warum ich bis heute nicht nach schnellen Antworten suche. Ich nehme mir Zeit, zuzuhören, genau zu beobachten und Spuren zu sammeln. Denn ich habe gelernt, dass sich die entscheidenden Hinweise oft erst dann zeigen, wenn wir bereit sind, den Blick zu weiten und den Hund als Ganzes zu betrachten.

Bis heute beginnt meine Arbeit deshalb nicht mit einer fertigen Antwort. Sie beginnt mit der Bereitschaft, genau hinzusehen und die Geschichte hinter den Symptomen zu verstehen. Denn jeder Hund hat seine eigene Geschichte. Und ich glaube, sie verdient es, als Ganzes verstanden zu werden.

Mein Blick auf Hunde

Als ich begann, mit Hunden zu arbeiten, stand – wie für viele, zunächst das Verhalten im Mittelpunkt.

Heute weiß ich, dass Verhalten nur selten für sich allein betrachtet werden kann. Es ist oft Ausdruck eines viel größeren Zusammenspiels aus Gesundheit, Nervensystem, Hormonen, Ernährung, Umwelt und den individuellen Erfahrungen eines Hundes.

Deshalb interessiert mich nicht nur, was ein Hund zeigt, sondern warum er es zeigt. Erst wenn wir beginnen, Zusammenhänge zu erkennen, entstehen neue Möglichkeiten, Verhalten einzuordnen und den passenden Weg für Mensch und Hund zu finden.

Mein Weg

Meine berufliche Reise begann ursprünglich als Drogistin. Schon damals haben mich Pflanzen, Inhaltsstoffe und die Frage fasziniert, wie natürliche und wissenschaftliche Erkenntnisse zusammenwirken. Damals hätte ich noch nicht geahnt, dass mich genau diese Neugier viele Jahre später zu den Hunden führen würde.

Als ich begann, mit Menschen und ihren Hunden zu arbeiten, stand das Verhalten im Mittelpunkt.

Warum bellt ein Hund?
Warum hat er Angst?
Warum reagiert er auf bestimmte Situationen so stark?

Mit jeder Begegnung wurde deutlicher, dass Verhalten oft nur der sichtbare Teil einer viel größeren Geschichte ist.

Je tiefer ich mich mit Ernährung, Darmgesundheit, Hormonen, Nervensystem und Pflanzenheilkunde beschäftigte, desto mehr begannen sich einzelne Puzzleteile miteinander zu verbinden. Aus vielen einzelnen Weiterbildungen entstand nach und nach ein Gesamtbild.

Heute fließt dieses Wissen in jede Begleitung ein. Nicht als starres Konzept, sondern als offener Blick auf das, was jeder Hund individuell mitbringt.

Nicht jeder Hund braucht eine komplexe Diagnose braucht, doch jeder hat es verdient, in seiner ganzen Geschichte gesehen zu werden.

Deshalb arbeite ich heute nicht nach einem festen Schema.

Ich schaue genau hin, höre zu und suche gemeinsam mit den Menschen nach den Zusammenhängen, die für ihren Hund wirklich eine Rolle spielen.

Wie ich dich und deinen Hund begleite

Jede Begleitung beginnt für mich mit einem offenen Blick auf das, was euch bewegt. Ich höre zu, stelle Fragen und nehme mir Zeit, die Geschichte hinter den sichtbaren Symptomen zu verstehen.

Dabei suche ich nicht nach schnellen Antworten, sondern nach den Zusammenhängen, die Gesundheit, Verhalten und Lebensumfeld miteinander verbinden. Denn genau dort entstehen häufig neue Perspektiven und Möglichkeiten.

Mir ist wichtig, gemeinsam mit dir Entscheidungen zu treffen, die zu deinem Hund und zu eurem Alltag passen. Veränderung braucht Zeit – deshalb begleite ich euch Schritt für Schritt und passe den Weg immer wieder an eure Entwicklung an.

Für mich geht es nicht darum, Schuldige zu suchen oder vorschnelle Antworten zu finden. Es geht darum, gemeinsam zu verstehen, was dein Hund braucht und welche Möglichkeiten sich daraus ergeben.

Genauso selbstverständlich gehört für mich die Zusammenarbeit mit anderen Fachbereichen dazu. Je nach Fragestellung beziehe ich gerne Hundetrainer*innenPhysiotherapeut*innen und, wenn es sinnvoll und möglich ist, auch behandelnde Tierärzt*innen mit ein. Denn manchmal werden genau dort die Zusammenhänge sichtbar, die einem einzelnen Blick verborgen geblieben wären.

Qualifikationen

  • Zertifizierte Hundetrainerin (Tierärztekammer Niedersachsen) 
  • Tierheilpraktikerin für Hunde 
  • Ernährungsberaterin für Hunde 
  • Verhaltenstherapeutin für Hunde 
  • Aromaexpertin  
  • Fachfortbildungen in Pflanzenheilkunde, Homöopathie und mikroökologischer Diagnostik 
  •  

Fortbildung gehört für mich zum Berufsalltag.

Seit vielen Jahren bilde ich mich regelmäßig in den Bereichen Verhalten, Ernährung, Darmgesundheit, Mikrobiom, Endokrinologie, Aromatherapie und Naturheilkunde weiter. Denn Wissenschaft entwickelt sich stetig weiter und damit auch mein Wissen.

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Wenn du Gedanken aus meinem Alltag, neue Blogartikel, Einblicke in meine Arbeit und Neuigkeiten aus der Welt von Man and Dog erhalten möchtest, freue ich mich, wenn du mich ein Stück auf diesem Weg begleitest.

Ich freue mich darauf von Euch zu hören.

Ganz gleich, ob du eine Frage hast, dich für eine Begleitung interessierst oder einfach Kontakt aufnehmen möchtest, schreib mir gerne. Gemeinsam finden wir heraus, welcher Weg zu euch passt.

So erreichst Du mich

Telefon: +49 176 22336140

E-Mail: info@mad-hildesheim.de

Praxis: 

Moritzstr. 14, Hildesheim, 31137, Deutschland

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