Alltagsperlen

Auf dieser Seite gibt es regelmäßig Geschichten aus dem Leben, Tipps und Tricks, Einblicke in meine Arbeit, wie ich so ticke und wofür ich stehe. Ich wünsche viel Vergnügen beim Lesen.

Kennt Ihr das? Angst vor Wespen?

Ich gehöre zu den Leuten die mittlere Pank vor Wespen haben. Vor gut 30 Jahren wurde ich mal von ihnen gejagt und ordentlich gestochen. Dieses Erlebnis ist tief in meinem Gehirn verankert.

Bekommt mein Hirn heute von Augen und Ohren die Meldung "Wespe in Sicht" geht es rund. Noch bevor der Thalamus die Situation objektiv bewerten kann, hat die Amygdala schon Alarm geschlagen und das Stresssystem läuft auf Hochtouren. Alles im Körper bereitet sich auf Flucht vor.

Steh ich nun auf dem Hundeplatz ist Flucht keine Option. Sieht komisch aus und stört, gerade bei der Vielzahl an Wespen in diesem Jahr, definitiv den Ablauf des Unterrichts. Da der letzte Stich nun auch schon einige Jahre her ist, komme ich damit einigermaßen klar. Dennoch laufen alle Reaktionen des Stresssystems im Körper ab, ob ich will oder nicht. Doch ich habe gelernt das weg zu atmen und so meinem Körper zu helfen mit der Situation zurecht zu kommen und meinen Stresslevel zu kontrollieren.

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Euer Hund hat Angst vor etwas. Vielleicht hat er sogar auch schon eine schlechte Erfahrung in derselben Situation gemacht.

Nun laufen in seinem Körper genau dieselben Reaktionen und Empindungen ab wie bei uns Menschen. Adrenalin bereitet den Körper auf Flucht vor. Nach meiner Wespengeschichte könnt Ihr jetzt bestimmt nachempfinden wie sich das anfühlt. Kein schönes Gefühl.

Allein hat der Hund keinen Grund und auch nicht so gut die Möglichkeit damit klar zu kommen. Hier seid Ihr dann gefragt Euren Hund zu helfen.

Dafür gibt es viele Möglichkeiten, sowohl im Training als auch, gerade wenn der Hund generell ängstlich ist, ihn naturheilkundlich zu unterstützen, damit der Körper bei dauerhaft aktivem Stresssystem keinen Schaden nimmt.

Sprecht mich gerne an, dann zeige ich Euch wie Ihr Eurem Hund helfen könnt entspanter mit bestimmten Situationen zurecht zu kommen.

Herbst(gras)milben

Aktuell sind diese unangenehmen Plagegeister wieder sehr aktiv.

Einen Befall erkennt man daran, dass sich der Hund massiv die Pfoten leckt. Doch auch plötzlicher Juckreiz, plötzliches heftiges Kratzen am Unterbauch, an der Innenseite der Oberschenkel oder an der Schnauze können Zeichen für einen Befall mit Herbstgrasmilben sein.

Die Milben sitzen häufig in den Zehenzwischenräumen und sind mit dem bloßen Auge leuchtend orange zu erkennen.

Eine gute und effektive Methode den Plagegeistern zu Leibe zu rücken ist das Waschen mit Kernseife.

Sollte das alleine nicht reichen, gibt es noch viele weitere naturheilkundliche Möglichkeiten dem Hund Erleichterung zu verschaffen und die ungebetenen Gäste wieder loszuwerden.

Sollte Euer Hund betroffen sein und Ihr braucht Unterstützung, meldet Euch gerne bei mir.

Die Titel von Dorit sind nicht immer einfach, ebenso wenig sind ihre Vorträge leichte Kost

ABER

fachlich ist es immer wieder ein Vergnügen an ihren Vorträgen teilzunehmen.

Heute, am Tag danach, beschäftige ich mich mit der Nachbearbeitung meiner Notizen und mache mir meine Gedanken zu der ein oder anderen Aussage wie z.B.:

  • Hunde sind durch ihre Entwicklungsgeschichte besser auf die Kommunikation mit Menschen als mit anderen Hunden vorbereitet
  • durch die Kenntnissen von Fakten wird die Intuition "intelligenter"
  • das Bauchgefühl ist quasi die "abgespeicherte Evolution"

 

Interessante Gedanken zu denen ich bestimmte nochmal das ein oder andere schreiben werde.

Nervös saß ich im Autositz. Der Fahrlehrer erklärte mir alles und ich hatte das Gefühl ich verstehe absolut gar nichts. Seine Worte verhallten irgendwie in meinem Gedankenchaos. Ich war total verkrampft und meine Atmung war flach und angestrengt.

Gaspedal, Kupplungspedal, Bremse, Rückspiegel, Handbremse, Blinker, Außenspiegel, Schulterblick....das lerne ich nie, dachte ich. Ich würgte den Wagen in der ersten Stunde gefühlte hundert mal ab und bei Tempo 50 bekam ich sogar Schnappatmung.

Natürlich habe ich es gelernt und heute fahre ich locker und entspannt. Alle Bewegungsabläufe passieren automatisch.

So ähnlich ist es beim körpersprachlichen Longieren.

An den Zirkel treten, warten und atmen, den Hund nicht anschauen. Den Hund bitten sich hinzusetzen, wieder atmen und den Hund nicht anschauen. Zwei Schritte zur Seite - atmen - ohne den Hund anzuschauen. Über das Zirkelband treten, sich dem Hund gegenüber stellen - atmen und ihn immer noch nicht anschauen. Die Longe aufnehmen ohne den Hund anzuschauen. Wie war das nochmal? Auf welcher Seite soll die Longe sein? Jetzt endlich - den Hund anschauen und das "Go" geben.

Eigentlich ganz einfach - eigentlich. In den ersten Longierstunden lachen wir viel und herzhaft. Es kann so schwer sein den Hund nicht anzuschauen. Darauf zu achten was der eigene Körper "sagt" und dann auch noch das atmen nicht vergessen.

Doch dann wird es leichter und man erlebt wie sich der Hund immer mehr an einem orientiert, einem aufmerksam zuhört und auf feinste Zeichen reagiert und das auch noch im Alltag weit weg vom Zirkel. Dafür lohnen sich die ersten "Fahrstunden".

Wassermelone und Schlangengurke

- erfrischende Naschereien für heiße Tage

 

Beide futtern unsere Hunde mit großem Genuss. Wenn Eure Hunde so etwas bisher noch nicht bekommen haben, bietet es Ihnen doch mal an. Bitte bei der Melone erstmal probieren ob der Hund es verträgt. In der Regel gibt es da keine Probleme, doch gibt es eben auch Hunde die empfindliche reagieren.

Neben dem hohen Wassergehalt, der auch bei Hunden die nicht so viel trinken für eine gute Wasseraufnahme bei diesen Temperaturen sorgt, bieten beide auch noch einen hohen Gehalt an Vitaminen und Mineralstoffen.

Also nicht nur lecker, sondern auch gesund.

Viel Spaß beim Probieren.

Ihre Augen schauen mich an, ich spüre sie in jeder Faser meines Körpers. Anfangs erwider ich ihren Blick, spüre die liebevolle Wärme. Doch dann macht mich der anhaltende Blickkontakt nervös. Er durchdringt mich, nimmt jede meiner Regungen wahr. Ich fühle mich unwohl, wende mich ab und konzentriere mich auf etwas anders um dem unangenehmen Gefühl zu entkommen.

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Könnt Ihr dieses Gefühl beim Lesen nachempfinden? Euren Hunden kann es ebenso gehen. Solltet Ihr Hunde haben, die permament mit der Nase am Boden kleben, während ihr mit ihnen unterwegs seid - beobachtet Euch doch mal selber. Wie lange und intensiv schaut Ihr sie an? Nicht selten ist die Ursache ein zu langes ansehen, vom Hund als anstarren empfunden.

"Ich weiß ja, ich bin Schuld". Diesen Satz höre ich mittlerweile oft beim ersten Gespräch mit neuen Kunden.

So wichtig es auch ist, dass sich der Mensch seiner Verantwortung in der Mensch-Hund-Beziehung bewusst ist, sollte es dennoch nicht dazu führen das man sich schuldig fühlt wenn es nicht so läuft wie man es sich wünscht.

In einer Partnerschaft geht es nicht um Schuldzuweisungen, denn das hilft niemandem, es verhindert eher Entwicklung. Vielmehr geht es um das Erkennen von Bedürfnissen und Möglichkeiten. Darum gemeinsam Stärken auszubauen und an Schwächen zu wachsen.  

"Trink Brüderlein, trink"

 

Bei diesem Wetter ist viel trinken für Hunde ebenso wichtig wie für uns Menschen.

 

Wenn Ihr Hunde habt, die freiwillig nicht so gern trinken gibt es ein paar Tricks die helfen können die Wasseraufnahme zu steigern.

 

Man kann z.B. etwas Apfelsaft mit ins Wasser geben, das mögen viele Hunde sehr gern. Ebenso können ein paar Tropfen Malzbier oder ein kleiner Spritzer Wurstwasser helfen das Trinkwasser aufzupimpen.

Er war unruhig, an Entspannung war nich zu denken. Während er es sich im ersten Teil des Massageworkshops unter den sanften Berührungen seiner Halterin wohlig gut gehen ließ, war nun etwas anders. Er konnte garnicht so genau definieren was es war. Er mochte sich jetzt nicht hinlegen, taperte unruhig hin und her. Dann spürte er die Hände seiner Halterin wieder an seinem Körper, doch was war das? Er schnupperte kurz, atmete dann tief diesen angenehmen Duft ein und legte sich mit einem leisen Seufzer entspannt auf seine Matte, bereit eine weitere Massageeinheit zu genießen.

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Seine Besitzerin und ich schauten uns verblüfft an. Es war nicht mal eine Minute vergangen seit ich ihr das beruhigende Aroma-Massagegel in die Hände gegeben hatte, als Cliff, der junge und sensible Schäferhundrüde, diese Reaktion zeigte. Ich arbeit schon lange mit Aromatherapie am Tier und bin über die Erfolge immer wieder begeistert, doch an diesem Tag hab ich auf Grund der so schnellen Wirkung tatsächlich Bauklötze gestaunt.

Sein kleines Herz pochte laut. All die Geräusche, Gerüche und Fremden schüchterten ihn ein, so dass er sich hinter ihrem Bein versteckte. Sie, die ihm in der Vergangenheit immer Sicherheit und Schutz geboten hat, ihre Nähe und Wärme war beruhigend und besänftigte seine aufkommende Angst. Am liebsten würde er wieder nach Hause laufen. Die Lehrerein begann zu erzählen, ihre laute, klare Stimme erschreckte ihn. Er wollte noch näher bei ihr sein. Ihr Gesicht mit den liebevoll strahlenden Augen war für ihn so nicht erreichbar. Er wollte ihre Wange küssen, dabei ihr herrliches Lachen hören, das ihm immer zeigte, dass die Welt in Ordnung war. Er streckte sich ihr entgegen, an ihrem Bein Halt suchend. Doch sie entzog sich ihm, kein Lächeln war in ihrem Gesicht zu sehen. Er war verwirrt, spürte er doch in ihrem Inneren, das sie eigentlich den Impuls hatte sich ihm zuzuwenden. Beherzt unternahm er einen neuen Versuch. Den Kloß in ihrem Hals ignorierend drängte sie ihn weg. Alles in ihr wollte zu ihm runterbeugen, ihm nahe sein und ihm versichern das alles in Ordnung sei, ihm hier nichts geschehen würde.......

 

doch sie hatte gelesen, dass man so ein Verhalten bei einem Welpen nicht duldet.

 

Vermenschlicht? Gewiss.

Überzogen? Eher nicht.

 

Für viele Welpen ist der erste Tag in der Hundeschule ein spannendes Erlebnis. Doch gibt es auch viele die alles und jeden erstmal gruselig finden. Diese Welpen brauchen Zeit, Geduld und Nähe, keinesfalls Ignoranz. Denn aus der Sicherheit heraus lässt sich die Welt wunderbar entdecken und nach einer gewissen Zeit sind sie dann ebenso mutig wie die anderen am ersten Tag. mir ist es wichtig, dass jeder Welpe das bekommt was er braucht und die Individualität nicht irgendwelchen Trainingsstrukturen untergeordnet wird.

Kennt Ihr das? Immer wieder diese kleinen Minizecken. Man freut sich das man sie so zeitig entdeckt hat und dann die Frage: "wie bekomm ich die sauber raus?".

 

Es gibt Menschen die können das mit den Fingernägeln. Ich bekomm das nicht hin. Außerdem habe ich immer wieder Sorge die Zecke dabei zu zerquetschen und nichts möchte ich weniger, als das sie sich dann noch übergibt und alles was sie an Erregern in sich trägt dadurch in den Hund bring.

 

Mein absoluter Favorit mit dem ich wirklich jede Zecke sauber rausbekomme ist die Zeckenschlinge. Sollte doch mal der Kopf stecken bleiben braucht man übrigens auch nicht gleich in Pank zu geraten. Wer mag kann die Stelle desinfizieren, dazu eigent sich zum Beispiel kolloidales Silber. Ansonsten reicht es aus die Stelle zu beobachten. Häufig kommt der Kopf von allein raus oder verkapselt sich und macht so auch keine Probleme mehr. 

Ich bin draußen unterwegs. Das Wetter ist herrlich, die Vögeln zwitschern, doch ich bekomm von all dem nichts mit. Meine Gedanken beschäftigen sich mit dem Skript an dem ich aktuell schreibe. Gehe ich wieder einmal zu sehr in die Tiefe? Habe ich daran gedacht das....... Autsch, ich gerate aus dem Gleichgewicht, stolper noch einen Schritt weiter und stehe dann...voll im Hier und Jetzt. Verdutzt betrachte ich den Huckel auf dem Weg der mich in die Realität zurück geholt hat.

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Solche Augenblicke kennt jeder. Und als Hundehalter kann man sich solche Situationen zunutze machen. Wenn Ihr Probleme habt die Aufmerksamkeit Eures Hundes zu gewinnen geht doch mal etwas abseits vom Weg, denn wer seine Pfoten sortieren muss, ist voll und ganz im Hier und Jetzt. Ganz oft bekommt Ihr dann automatisch auch einen Blickkontakt den Ihr liebevoll lächelnd erwidern könnt. So einfach kann Kommunikationsaufbau sein.

Ich geh mit meinem Cattle-Tier durch den kühlen, leicht fechten Wald. Die Sonne scheint angenehm durch die Zweige und spielt mit ihrem Licht auf dem Weg. Alles ist entspannt und ruhig und ich genieße den Augenblick.

Dann sehe ich aus der Ferne eine ältere Dame mit ihrem Hund an der Flexi-Leine auf uns zukommen. Alles an ihr signalisiert das sie sich auf den Hundekontakt freut - alles im Cattle-Tier signalisiert dies ist sein Weg, das er überhaupt keinen Bock auf Kontakt hat. Der Weg ist nicht breit genug um dem unvermeidlichen zu entgehen, also ab ins Dickicht. Die trockenen Blätter knacken unter den seinen Pfoten, die Äste flitschen an meinem Hosenbein entlang. Als die Dame auf unserer Höhe angelangt ist, höre ich ein leicht entrüstetes: "Was machen Sie denn da? Darf ihr armer Hund nicht mal Kontakt zu anderen haben?" 

Früher hätte ich Schnappatmung bekommen, versucht mich zu rechtfertigen, zu erklären das mein Hund andere Hunde nicht mag. Dabei ein leicht beschämtes Gefühl in der Magengegend, denn ich als Hundetrainerin müsste das doch besser hinbekommen und der Frage im Hinterkopf ob mein Hund asozial ist, sieht man doch so oft andere, bei denen so ein Leinenkontakt problemlos von statten geht. Heute gelingt es mir, mich bei ihr für ihre Meinung zu bedanken, ihr einen schönen Tag zu wünschen und mir munter durchs Unterholz stampfend den Weg zurück auf den Hauptweg zu bahnen. Ich verschwende keinen Gedanken mehr an die Begegnng, sondern bin dankbar das ich gelernt habe bei mir zu bleiben, ich die Bedürfnisse meines Hundes erkennen und ihm helfen kann auch solche Situationen zu meistern und setze meinen Spaziergang, die Stille des Waldes genießend, fort.

Frühlingszeit - Zeckenzeit

 

Nun wo es bald wieder wärmer wird, krabbelt es bald wieder los. Worauf es zu achten gilt und wie man auf natürliche Weise den Hund vor Zecken schützen kann finden Sie hier.

 

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